The dark side of the moon

Nachdem ich all die quengelnden Plugins und mehr hier aktualisiert habe, fällt mir zum Glück noch ein, dass ich wegen ihr hier bin: Clare Torry.
Und jetzt gerade musste ich sicherheitshalber noch einmal nachlesen, wie sich ihr Name schreibt.
Dabei bin ich so erfreut, ihn endlich zu kennen, nachdem ich eine Seite bei Open Culture gelesen habe, die mich dann -bei aller Freude- doch auch ein wenig aufbrachte. Anfangs.

Clare Torry. Seit ich sie zum ersten Mal hörte, in grauer Vorzeit, irgendwann gegen Ende der 70er oder auch Anfang der 80er, war und bin ich absolut begeistert von diesem Gesangspart und dieser Stimme.

Clare Torry. Es ist schön, dass immer mehr Stimmen ein Gesicht bekommen und auch einen Namen. Es ist gut und an der Zeit, dass Menschen bekannter werden, die zwar Bestandteil von großen Werken oder Entwicklungen waren, aber im Dunkeln blieben, weder Namen, noch Gesicht hatten, ja nicht einmal ein Denkmal, wie es den unbekannten Soldaten gegönnt wurde.

Sie finden, das sei ein schräger Vergleich? Mag sein. Vermutlich möchte auch niemand so ein Denkmal. Wer steht schon auf Gräber?

Clare Torry. Was in dem Artikel von ihren damaligen Auftraggebern über sie geäußert wurde, ist, nun ja… Warum sollte es in der Musikbranche besser zugehen als in der Politik oder im sonstigen Leben: Es geht natürlich zunächst vordringlich um ihr Aussehen und wie sie hätte singen sollen, nämlich irgendwie orgasmisch.

Clare Torry. Die, die so aussah als sei sie Zitat: „a nice English housewife.” kommt aber dann auch selbst zu Wort in diesem Artikel und berichtet aus einer anderen Perspektive.

Clare Torry. Vielleicht kannte ja auch nur ich ihren Namen nicht?

Clare Torry. Sie IST „The Great Gig in the Sky“. Vielleicht sind das viele „nette Hausfrauen“, vielleicht klingen die sogar so. Ziemlich sicher erhellen sie die dunkle Seite des Mondes und machen manchen eine Gänsehaut. Bei mannchen bildet die sich vielleicht auch, weil sie sich fürchten.