… befindet sich im Zenit und die Ferien nähern sich leider bereits ihrem Ende. Damit ist es dann auch schon wieder fast vorbei mit dem fast normalen Leben, denn die Inzidenzwerte schwingen sich in die Höhe wie Jungvögel.

An Laternenmasten, Straßenlampen und auf Plakatwänden sprießen Kandidatinnen und Kandidaten, bloß weil bald wieder „so ein Tag ist“, wegen dem/dessen „man die Politik nicht ändert.“

Gestern habe ich in der Nachbarstadt gelesen, ein Kandidat sei der Ansicht, eben jene Gemeinde brauche ein Wirtschaftswunder. Geht diese Feststellung mit Ansichten einher, die auch in die frühe Nachkriegszeit verweisen? Soll ich mich aufgefordert fühlen, eines zu wirken? Ein Wunder meine ich? Wunder gehören leider nicht zu meinen Kernkompetenzen, ich kann mich nur wundern, mehr nicht, passe also und gebe weiter.

Immerhin hat ein Kandidat, dem ich es gönnen würde, Erfolg zu haben, in diesem Jahr einen Fotografen oder eine Fotografin gefunden, der/die ihn nicht hasst. Ist doch schon mal was.

Hier vor meiner Haustür hat sich vor allem eine Gruppe stalinistischer Betonköpfe an die Masten gehängt. Die Plakate fallen in dieser Gegend allerdings häufiger herab als die Blätter von den Bäumen. Ganz Rechts reißt ganz Links ab, dann kommt wieder mal ein Gewitter mit Starkregen oder auch Damen und Herren aus der mehr oder minder mittigen und politischen Mitte.

Ich bin auf den Herbst gespannt. Wird es ein heißer, ein deutscher, ein nasser, ein pandemischer? Vermutlich ist von Allem etwas dabei, kommt wie immer darauf an, von wo aus man wo hin sieht.

Zur Not halt nur aus den Fenstern, die sind weitgehend geputzt und/oder dann wieder bei jeder Witterung weit geöffnet.

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